<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<?xml-stylesheet href="http://blogg.de/css/rss.css" type="text/css"?>
<rss version="2.0" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ent="http://www.purl.org/NET/ENT/1.0/"  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" >
<channel>
<title>Bazblog</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/</link>
<description>In der hysterisierten Mediokratie fällt es schwer einen klaren Gedanken zu fassen. Denn jeder Versuch die Wirklichkeit zu erfassen  ist zu gleich ein Blick durch die Brille der Massenmedien. Dies ist ein kleiner Beitrag, der vornehmlich die politischen Wirklichkeit um einen nicht massenmedialen Blickwinkel erweitern will.</description>
<language>de</language>
<lastBuildDate>Tue, 25 Jul 2006 17:00:17 +0200</lastBuildDate>
<docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
<generator>blogg.de</generator>
<managingEditor>rss@blogg.de</managingEditor>
<webMaster>webmaster@blogg.de</webMaster>
<item>
<title>Zur Erholung nach Paris</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/eintrag.php?id=127</link>
<description><![CDATA[<p><img src="http://data.blogg.de/10794/images/arcdt.JPG" /><br /><small>(Meine Wenigkeit vorm Arc d.T.)</small></p><p><br /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Nachdem hier in den letzten Woche ja echt mal tote Hose war, hab ich nun mal wieder die Kraft und den Aufhänger gefunden ein paar Zeilen niederzuschreiben: Paris.</p>Wie ich schnell gemerkt habe, war es keine gute Idee direkt nach der letzten Magisterprüfung voll ins ?Jobben? einzusteigen. Ohne die notwendige Ruhephase blieb der Kopf randvoll und zeitgleich leer. Ein Glück habe ich es mir nicht nehmen lassen mit der Familie meiner Freundin nach Paris zureisen und den Reiseführer zu mimen. Wobei es mich immer noch wundert, dass drei Tage endloser Fußmärsche Erholung spenden können. <br /><br /> <p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Um den Reisebericht etwas abzukürzen, hier die beiden wesentlichen Errungenschaften dieser Tour: </p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"> <p /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">1. <strong><em>Chez Janou</em></strong>: Ein sehr gutes und für Pariser Verhältnisse günstiges Restaurant im Maraisviertel in der Rue Roger Verlomme. Wir sind dort wegen eines Tipps eines Kommilitonen meiner Freundin hin und er hatte vollkommen recht. Noch nie in meinem ganzen Leben hab ich ein derart bombastisches Mousse au Chocolat gegessen. Ich kann?s nur jedem empfehlen dorthin zu gehen. Ein anderes Highlight waren die Muscheln zur Vorspeise. Auch die Hauptgerichte waren sehr gut, einziger Wehrmutstropfen sind die Gambas, welche nicht wirklich zu empfehlen sind.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><br />2. Eine <strong><em>Brasserie (?Chez Larry?)</em></strong> dessen Namen ich vergessen habe in der Rue Lebouteaux Ecke Rue de Saussure. Eine ganz miese Pinte. Billig, schragelig und schmuddelig. Aber dafür eine in Paris ganz ungewöhnliche Gastfreundschaft. Wir sind da abends nach ewiger Sucherei nach einem Tisch für zehn Personen fürn armen Usel rein und haben stundenlang Spaß gehabt. Der Kneipier Larry, ein Franzose algerischer Abstammung, könnte glatt Entertainer sein. Zumindest animiert er einem zum ausgiebigen Alkohol-Konsum. Kurz nach zwölf kam dann noch Martin, der Chef de la Cuisine eines nahegelegen Restaurants, auf ein Feierabendbierchen herein und hat eine Runde nach der anderen geschmissen. Ein unglaubliches Duo die beiden. Ein richtig gelungener Abend. Wobei ich nicht weiß, ob ich es wirklich empfehlen kann dorthin zu gehen. Vielleicht war es auch einfach nur die Stimmung dieser Nacht.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" /><p><img src="http://data.blogg.de/10794/images/larry.JPG" /><small>(Larry erklärt wie das Loch in die Decke gekommen ist, welches er mit Flaggen zumindest teilweise abdeckt)</small></p><p><img src="http://data.blogg.de/10794/images/Martin.jpg" /><small>(Martin ordert ein paar neue Bier)</small> </p>]]></description>
<pubDate>Tue, 25 Jul 2006 17:00:17 +0200</pubDate>
<dc:creator>bazinho</dc:creator>
<trackback:ping>http://bazblog.blogg.de/trackback.php?id=127</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/urlaub">urlaub</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/paris">paris</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/staedtereise">staedtereise</category>
</item>
<item>
<title>Bild warnt vor Fremdenfeindlichkeit (und meint aber eigentlich was anderes)</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/eintrag.php?id=126</link>
<description><![CDATA[<br />
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal">Als ich so eben im Pressing der <a href="http://www.torfabrik.de/">Torfabrik</a> auf einen Link zu einem <a href="http://www.sportbild.de/sportbild/meinung/home.html">Kommentar des Sport-Bild ?Journalisten? Gottschalk</a>, der moralische Entrüstung heuchelt, stieß, hat mich dies nur einen Moment lang verwundert. Ohne jeglichen Hinweis auf die Herkunft und den Zusammenhang echauffierte dieser sich über eine Aussage des neuen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jupp_Heynckes">Borussen Trainers Heynckes</a>, in der Bundesliga gebe es eine ?Schwemme mittelmäßiger ausländischer Spieler?. Nun inwieweit diese Aussage, wenn sie denn von Heynckes stammt, berechtigt ist oder nicht, ist an dieser Stelle schwer einzuordnen, da sie in dieser verkürzten Form kaum Grundlage einer sinnigen Erörterung sein kann. Was man jedoch getrost festhalten kann ist, dass Gottschalk da gelinde ausgedrückt etwas viel hinein interpretiert, wenn er Heynckes unterstellt, dies sei Neonazi-Jargon. Dass Bundesliga Vereine in Folge des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bosman-Urteil">Bosman-Urteils von 1995</a> häufig fertigausgebildete ausländische Fußballer den eigenen Jugendspielern gegenüber bevorzugt in ihren Kader aufnähmen, ist in dem vergangen Jahrzehnt bereits von zahlreichen Fußball-Experten kritisiert worden, ohne dass diese in dem Verdacht des Rassismus stünden.</p><p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal" /><p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal" /><p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal" /><p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal" /><p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal"><img src="http://data.blogg.de/10794/images/Anti-Bild.jpg" /></p><p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal" /><p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal">Borussenfans machen sich bei der BILD unbeliebt. (Quelle: <a href="http://www.borussiafotos.de/">borussiafotos.de</a>)</p> <br /><br /> <br />
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal">Aber Fremdenfeindlichkeit wolle Gottschalk Heynckes auch nie unterstellen, wie er schreibt. Gleichwohl lässt sein Wortspielerei wenig andere Schlüsse zu. In <a href="http://www.torfabrik.net/forum/forum_entry.php?id=339174">Antwort auf Leserbriefe aufgebrachter Gladbachfans</a> schreibt er: Er wolle davor warnen, ?dass man dann all jenen Vorschub leistet, die grundsätzlich so reden/denken und dafür Begriffe wie »Ausländerschwemme« oder »Ausländerflut« verwenden.? Obacht! Diese Aussage stammt von einem Angestellten eines Blattes, dessen Mutterblatt kaum anders kann als sich diesen Schuh anzuziehen. Erst heute bot die <a href="http://www.bildblog.de/?p=1421">Bild einem verurteilten Volksverhetzer eine Plattform</a>, wenn auch in einem anderen Zusammenhang. Ein Blatt, welches allzu gern hysteriesierend über kriminelle Handlungen von Migranten berichtet und auch nicht davor zurück schreckt <a href="http://www.bildblog.de/?p=1419">deutsche Verbrecher zu Ausländern umzudeklarieren</a>, damit eine Nachricht in die eigene Propagandawirklichkeit passt. Es hat sich also tatsächliche eine Stimme der Vernunft im Springer-Verlag erhoben, ein im Sprachgebrauch des Verlages abschätzig umschriebener ?Gutmensch? im Wolfpelz der Bild?</p><p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal">&nbsp;</p><p /><p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal">Aber nein, um seine Auflage zusteigern schlägt sich der xenophobe Mob auch schon mal auf die Seite der sonst so gerne diffamierten ?Gutmenschen?. Der Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit sichert halt Aufmerksamkeit, die einzige Währung dieser Spielart medialer Berichterstattung die von moralischen und ethischen Grundsätzen vollends befreit zu sein scheint. Zumal, wenn auf diese Weise ein in diesen <s>Propagandisten</s> ?Journalisten?-Zirkeln verhasster Trainer eines ebenso unbeliebten Vereins in die Schusslinie gestellt werden kann. Bereits zu seinen Schalker Zeiten ist Heynckes bei den Machern von Bild und Sport-Bild nicht gerade auf Gegenliebe gestoßen. Woran das liegt, darüber lässt sich nur spekulieren. </p><p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="MsoNormal">&nbsp;</p><p>Ein Blick in das Magazin ?Rund? kann hier einen ersten Eindruck von den Mechanismen der Bild geben. In einem <a href="http://rund-magazin.de/home/news/8067af70-cfa9-466d-83f6-ded9e0c6e612">schönen Artikel</a> wird dort sowohl die Dauerfehde zwischen Bild und Klinsmann, als auch Bild?s Fußballpolitik aufgezeigt. Auch <a href="http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.12.2004/1540028.asp">Hans Meyer konnte dem Tagesspiegel</a> Ende 2004 einiges von den Arbeitsmethoden der Bild berichten. Zwar nicht erst seit der Amtszeit von Hans Meyer, seitdem jedoch intensiver denn je, lässt die Bild wenig unversucht der <a href="http://www.borussia.de/">Borussia</a> zu schaden. Es hat die Springer Redakteure wohl doch sehr gewurmt, dass sie mit ihrer Propaganda in Mönchengladbach nicht wie gewohnt die Geschicke eines Bundesliga Vereins lenken konnte, sondern auf den erbitterten Widerstand der Fans gestoßen ist. In dessen Folge der Verein nicht umherkam, den Sponsorenvertrag mit der Bild für die Präsentation der Halbzeit- und Endergebnisse aus den anderen Stadien zu kündigen, so dass in Gladbach als eine der wenigen Ausnahmen, diese nun nicht mehr von der Bild präsentiert werden. Dieser Wiederstand gegen die Bild-Zeitung ist bei den Borussen-Fans mittlerweile zu einem festen Bestandteil ihrer Fan Kultur geworden. Das Selbstbild des von der Bild Zeitung bedrohten Vereins wird von den Anhängern gerne gepflegt. Insofern muss die Attacke der Bild auf Heynckes für ihn gar nicht mal so schädlich sein. Hat seine Berufung die Anhänger der Borussia noch gespalten, so hat diese Bild-Hetze die Reihen der Fans für?s erste wieder geschlossen. Und solange die Borussia unter Heynckes auch nur halbwegs erfolgreich spielt, wird dies wohl auch so bleiben. </p>]]></description>
<pubDate>Wed, 31 May 2006 17:55:04 +0200</pubDate>
<dc:creator>bazinho</dc:creator>
<trackback:ping>http://bazblog.blogg.de/trackback.php?id=126</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/borussia">borussia</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bild">bild</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/hetze">hetze</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/heynckes">heynckes</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/fremdenfeindlichkeit">fremdenfeindlichkeit</category>
</item>
<item>
<title>Firefox lässt User Werbung basteln</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/eintrag.php?id=125</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Mittlerweile ja ganz groß in Mode: Produktwerbung zum mitmachen. Auch die Jungs und Mädels vom Firefox haben sich gedacht, warum selber ausdenken, lassen wir doch die User unsere Werbung basteln. So haben viele fleißige Hände <a href="http://www.firefoxflicks.com/">zahlreiche nette Werbefilmchen</a> zusammen gestellt. Und da ich selber passionierter Nutzer bin kann ich mich dessen Reiz nicht entziehen. (via <a href="http://www.allesroger.net/archives/131-Firefox-Werbung-und-Flickr-Babes.html">Roger</a>)</p><br />
<p></p><br />
<a href="http://www.firefoxflicks.com/flick/?id=19542" target="_blank"><img src="http://media.revver.com/broadcast/19542/thumbs/thumb_default.jpg" border="0" /></a> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2006 11:46:05 +0200</pubDate>
<dc:creator>bazinho</dc:creator>
<trackback:ping>http://bazblog.blogg.de/trackback.php?id=125</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/werbung">werbung</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/firefox">firefox</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/filme">filme</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/video">video</category>
</item>
<item>
<title>Was nicht passt, wird passend gemacht</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/eintrag.php?id=124</link>
<description><![CDATA[<p align="left">Mitten in der aktuellen intensiven Diskussion um die rechtsextremistische Bedrohung in der Bundesrepublik stellte Schäuble nun den <a href="http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vorabfassung_2005.pdf">Verfassungsschutzbericht 2005</a> vor. Ich glaube zwar nicht daran, dass Schäuble größeren politischen Einfluss auf diesen Bericht hat oder der Verfassungsschutz auf seinem rechten Auge übermäßig blind ist. Aber mir ist beim aktuellen Bericht schon etwas Merkwürdiges aufgefallen. Während der aktuelle Verfassungsschutzbericht wie in den Vorjahren ausdrücklich kein vollendetes Tötungsdelikt verzeichnet, wohingegen NGO?s zu weilen auf <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/artikel.php?id=10&kat=10&artikelid=2316">mindestens 135 getötete Opfer rechtsextremer Gewalt</a> seit 1990 hinweisen, berichtet der Verfassungsschutz selber in <a href="http://www.verfassungsschutz.de/download/de/publikationen/pb_rechtsextremismus/broschuere_2_0506_Verfassungsschutz_gegen_Rechtsextremismus/broschuere_0506_Verfassungsschutz_gegen_rechts.pdf">einer Broschüre</a> mit ?Stand: Mai 2005&quot; von einem vollendeten Tötungsdelikt als Beispiel für rechtsextreme Gewalt.</p> <br /><br /> <p align="left">Dies erscheint mir doch etwas suspekt. Entweder hat ein Dortmunder Neonazi einen Punk mit Messerstichen getötet, weil er dessen Aussehen nicht mochte oder eben nicht. Also in diesem Fall kann es nur schwarz oder weiß geben. Ein bisschen Tod gibt es nicht. Der Verfassungsschutz-Bericht weist jedoch in einer Fußnote daraufhin, dass es sich in diesem Fall nicht um ein Tötungsdelikt mit rechtsextremistischer Motivation handele und begründet dies mit dem Urteil des Landgericht Dortmund, welches eine politische Motivation der Tat verneinte. Also wenn einem Rechtsextremen, wie im vorliegenden Fall auch vom Gericht festgehalten, das Aussehen eines Menschen nicht gefällt und er daraufhin einen Streit anzettelt, in dessen Verlauf er ihn tötet, dann handelt es sich nicht um eine Tötung mit rechtsextremen Hintergrund? </p><p align="left" /><p>Wenn man Rechtsextreme Straftaten immer so behandelt und in die Statistik einpflegt erklärt dies zumindest die Diskrepanz zwischen den offiziellen Zahlen und denen die Opferverbände und Initiativen vorlegen. Formal mag diese Herangehensweise sicherlich mit rechten Dingen zugehen. Allerdings stellt sich die Frage, ob so das Problem ausreichend erfasst wird. Bei der Ausländer Kriminalität beispielsweise werden ja auch alle von Ausländern begangenen Straftaten erfasst, ohne die Rolle der ethnischen Herkunft in den einzelnen Fällen zu prüfen, gewichten und gegebenenfalls als nachgeordneten Antrieb festzuhalten, und somit den Fall aus der Statistik herauszunehmen. </p>]]></description>
<pubDate>Wed, 24 May 2006 11:21:27 +0200</pubDate>
<dc:creator>bazinho</dc:creator>
<trackback:ping>http://bazblog.blogg.de/trackback.php?id=124</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/rechtsextremismus">rechtsextremismus</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/verfassungsbericht">verfassungsbericht</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/toetungsdelikte">toetungsdelikte</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/zaehlweise">zaehlweise</category>
</item>
<item>
<title>Wenn ich nur fest genug die Augen verschließe, dann gibt es kein Problem</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/eintrag.php?id=123</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt">?Deutschland diskutiert über den Rechtsradikalismus und wie man ihn wirksam bekämpfen kann.? Wie gerne hätte ich einen Artikel mit genau diesem Tenor geschrieben. Leider ist dem nicht so. Anders als in den Debatten zur Kriminalität jugendlicher Migranten, Stichwort Rütli-Schule, fürchtet man sich plötzlich vor der Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen. Und so debattiert Deutschland darüber, ob man über den Rechtsextremismus sprechen darf. <p /></span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt"> <p /></span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt">Katharina Reiche von der Union meint: ?</span><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt"><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,416995,00.html" target="_blank">Die Vorwürfe von Uwe-Karsten Heye sind ungeheuerlich</a>?. Nein Frau Reiche, nicht die Aussagen sondern die rechtsextremistischen Gewalttaten sind es. </span><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt"><p /></span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt">Richtiger Weise schreib Marian: ?<a href="http://www.bissige-liberale.com/2006/05/19/nestbeschmutzung-durch-reisewarnung/#more-213" target="_blank">Nicht derjenige ist ein Nestbeschmutzer, der auf den Schmutz im Nest hinweist, sondern derjenige, der durch Verharmlosung und Leugnung des Schmutzes dafür sorgt, dass dieser bleibt, wo er ist, nämlich im Nest</a>.? </span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt"></span><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt"> <p /></span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 12.0pt">Und wo wir schon einmal dabei sind, wäre es nicht schlecht gewesen Frau Reiche hätte sich das <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/501431/">Interview einmal im Wortlaut</a> angeschaut, bevor sie los krakelt, Heye </span><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt">konterkariere ?die allseits anerkannten Leistungen der Großen Koalition in Brandenburg bei der Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit?. Genau diese hebt er nämlich zuvor lobend hervor. Auch die Feststellung das es ?No-Go?-Areas oder in der dortigen Umgangssprache ?nationalbefreite Zonen? in Brandenburg gibt, stammt nicht erst von Heye, sondern vom <a href="http://www.verfassungsschutz.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/VS_Bericht_2005.pdf">brandenburgischen Verfassungsschutz.</a> </span></p> <br /><br /> <p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt">Aber Frau Reiche ist leider nicht alleine in ihrer Bagatellisierung der Problematik. Auch zahlreiche weitere Personen des aus Politik und öffentlichen Leben reihen sich ein in das informelle Bündnis in des Verdrängens. Konrad Weiß, ehemaliger Bürgerrechtler, etwa beschwert sich<b>: ?</b><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,416998,00.html" target="_blank">Herr Heye sollte die WM-Besucher besser nicht nach Nordrhein-Westfalen fahren lassen. Denn es ist dieses Bundesland, das laut Verfassungsschutzbericht 2004 die Statistik rechtsradikaler Gewalt anführt</a>?  Wie viele Ostdeutsche fühlt er sich stigmatisiert, in seinem Selbstwert verletzt und schließt lieber ganz schnell die Augen vor der rauen Wirklichkeit. Sicherlich, hätte Heye behauptet rechtsextreme Gewalt gäbe es nur in Brandenburg, so könnte man die Aufregung verstehen. Hat er aber nicht. Vielmehr ist dieser schwachsinnige Vergleich den Weiß und andere anstellen ein Skandal der Verniedlichung des erstarkten Rechtsextremismus in Ostdeutschland. Mit 116 registrierten Delikten sind in NRW 11 Verbrechen mehr begangen worden als in Brandenburg. Allerdings leben in NRW auch bald zehnmal so viele Menschen! Wir reden schlicht über einen Unterschied in der Dimension des vorhandenen Rechtsradikalismus. <p /></span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt"> <p /></span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt">Vera Lengsfeld von der CDU erklärte zu Heyes Warnung vor den ?No-Go-Areas? und der Gefahr für Ausländer Mordopfer zuwerden: ?<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,417002,00.html" target="_blank">So eine Äußerung macht mich richtig wütend. Man sollte sich lieber mit der Realität beschäftigen</a>.? Liebe Frau Lengsfeld, ich habe zwar keine Ahnung was bei Ihnen und zahlreichen Ihrer Unionskollegen diese Wahrnehmungsstörungen hervorruft, aber das ist die Realität. Laut <a href="http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht_2004.pdf" target="_blank">Verfassungsschutzbericht des Jahres 200</a>4 werden täglich 2-3 Menschen Opfer rechter Gewalt und ein bis zweimal pro Monat unternehmen irgendwo in der Republik Rechtsradikale den Versuch einen Menschen zu ermorden.</span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt">Und dies sind die offiziellen erfassten Zahlen, die Dunkelziffer liegt weitaus höher. NGO?s gehen gar von <a href="http://www.gesicht-zeigen.de/frameset.htm">17 Tötungsdelikten pro Jahr</a> aus. Und auch hier fallen immer wieder ostdeutsche Länder und Gemeinden mit der gezielten Vertuschung des Rechtsradikalismus auf. So wird beschämender Weise der Fall eines Rentners der von einem Neonazis ermordet wurde, nachdem er sich über dessen laute rechtsradikale Musik beschwert hatte, schlicht als Nachbarschaftsstreit geführt.<p /></span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt"> <p /></span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-SIZE: 8pt; FONT-FAMILY: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt">Die Feststellung, dass es Bereiche in Deutschland gibt, in denen der Rechtsradikalismus zur dominanten Jugendkultur geworden ist, dass diese sich ?national befreiter Zonen? rühmen können und dass dies vor allem in Ostdeutschland geschieht; diese Feststellung, dass dem so ist, ist aber doch gerade nicht gleichbedeutend mit der Auffassung dies läge in einer wie auch immer gearteten Natur der Ostdeutschen. Diese Feststellung schafft doch gerade die Aufmerksamkeit für ein Problem, dass dringend angegangen werden muss. Aber womöglich sieht mancheiner, der sich dort um das Image Deutschlands Sorgen, gar kein Problem im Rechtsradikalismus und empfindet dessen Thematisierung als Einmischung von außen.</span></p>]]></description>
<pubDate>Fri, 19 May 2006 13:19:38 +0200</pubDate>
<dc:creator>bazinho</dc:creator>
<trackback:ping>http://bazblog.blogg.de/trackback.php?id=123</trackback:ping>
</item>
<item>
<title>Was ich so in den letzten Tagen getrieben habe</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/eintrag.php?id=122</link>
<description><![CDATA[Mein aktuelles Projekt &quot;Pimp&quot; den  Internet-Auftritts der J<a href="http://www.jusos-duesseldorf.de" target="_blank">usos Düsseldorf</a> ist just vor wenigen Stunden ins Netz gegangen. Gemeinsam mit Fabian hab ich mich in den vergangenen Wochen in Wordpress reingefuchst und die Seite zusammen gezimmert. Und so schaut er aus:<br /><br /><a href="http://www.jusos-duesseldorf.de"><img src="http://data.blogg.de/10794/images/Blog_Jusos.jpg" /></a><br /><br />Der alte Auftritt war etwas altmodisch geworden. So ganz Web1.0, ein reiner Ein-Kanal-Auftritt. Sehr statisch und ganz auf &quot;Top-Down&quot; getrimmt. Veröffentlicht wurden im Prinzip nur Vorstandstexte, da  das Publizieren recht kompliziert war und die Trennung von Schreiben und Veröffentlichen dazu geführt hatte, dass Fabian und ich nicht nur das Veröffentlichen an der Backe hatten, sondern auch die anderen wenig Antrieb zum schreiben hatten. Nun dies soll jetzt anders werden. Nicht zuletzt, da wir eine Vielzahl von Arbeitskreisen zu verschiedensten Themen gegründet haben. Zumindest die jeweiligen AK Sprecher sollen jetzt ihre Termine selbst bekanntgeben und über die Ereignisse in ihren AK's berichten.<br /><br />Jetzt bin ich gespannt, ob meine Juso-Kollegen auch mitziehen. Und ob sich der Zeitaufwand und das zeitweilige Brachliegen meines Blogs gelohnt haben. Wenn wir weiterhin nur ein paar Termine posten und ab und an eine Stellungnahme des Vorstands, dann hätten wir auch auf der alten Website bleiben können. Was das bisherige Feedback angeht bin ich aber froher Dinge. Auf der Präsentation am vergangenen Donnerstag waren alle sehr interessiert und offen neue Wege in unserer Kommunikation mit der Außenwelt zugehen. Wir haben ja auch nichts zu verstecken.<br /> <br /><br /> &nbsp;]]></description>
<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 13:05:55 +0200</pubDate>
<dc:creator>bazinho</dc:creator>
<trackback:ping>http://bazblog.blogg.de/trackback.php?id=122</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/jusos">jusos</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/duesseldorf">duesseldorf</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/weblog">weblog</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/partei">partei</category>
</item>
<item>
<title>Junge Nacht der Kunst in Düsseldorf</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/eintrag.php?id=121</link>
<description><![CDATA[<br />
<img src="http://data.blogg.de/10794/images/junge_Nacht_von_aussen.JPG" /><br /><br />So schauts aus, wenn Düsseldorfer Kulturwissenschaftsstudenten ein Projekt durchführen. Eigentlich wußte ich gar nicht worauf ich mich einlasse. Irgendwie Kunst und Party gemischt und im Museum Kunstpalast. Mundpropaganda halt. Also traf ich völlig ahnungslos am Samstag auf der <a href="http://www.jungenacht.de/" target="_blank">jungen nacht</a> ein. Und war etwas überrascht. Das Ganze war keine leichte Kost. Eher ein Add-on zur aktuellen <a href="http://www.museum-kunst-palast.de/mediabig/663A/index.html" target="_blank">Ausstellung im Kunstpalast</a> zu Ehren der düsseldorf stämmigen Nachkriegskunst der Kunstbewegung Zero. <br /> <br /><br /> <br />
Im ersten Moment reagierte ich etwas launig. Das hätte mir meine charmante Begleitung ja auch mal eher beichten können. Schließlich kennt sie seit mehr als acht Jahren meine Konzentrationslosigkeit am Tag nach dem Alkoholkonsum und davon gabs am Freitag reichlich. Meine Unlust legte sich zügig . Wenige Minuten starren ins tiefe Blau von Yves Klein können wunder bewirken . Ganz besonders interessant fand ich auch die Werke Ückers. Ist halt mal ne Alternative  zum imanginären Mattscheibe einschlagen, wenn man  aus Versehen auf mittäglichen oder sonntagsabendlichen Talkshows  schaltet.<img src="http://data.blogg.de/10794/images/fernseher.JPG" /><br /><br />So weit so intellektuell. Punkt Zwölf Uhr schloßen die Säle  der Ausstellung und im Keller begann die Party. Leider hatten die studentischen Veranstalter die Getränke-Versorgung nicht im Griff und der Nachschub stockte. Mal gabs nur Pils, dann wieder nur Alt oder aber dieser neumodisch güldene Light-Beer Schnick-Schnak. Und zwischendrin auch mal nichts und dafür kämpfte man sich im überfüllten Raum zur Theke. <br />Überraschend problemlos war dagegen das Rauchverbot. Was uns via EU demnächst überall droht ist im Musuem Kunstpalast qua Hausordnung längst geregelt. Fast alle hielten sich dran, so dass man trotz Enge und Hitze keinen Erstickungstod erleiden mußte. Und ich als unrühmlicher Partyraucher muss sagen, es ist keineswegs so grausam wie es sich für einen Abhängigen anhört.<br /><br /><img src="http://data.blogg.de/10794/images/klaus_fiehe.JPG" /><br /><br />Großartig! <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Fiehe" target="_blank">Klaus Fiehe</a> live! Der König der Geschichtenerzähler aus dem Musik-Business Sonntagsabends auf Einslive. Grandioser Musikvirtuose.<br />]]></description>
<pubDate>Mon, 24 Apr 2006 00:17:52 +0200</pubDate>
<dc:creator>bazinho</dc:creator>
<trackback:ping>http://bazblog.blogg.de/trackback.php?id=121</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kunst">kunst</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/duesseldorf">duesseldorf</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/zero">zero</category>
</item>
<item>
<title>Auf der Welle der Integrations-Hysterie</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/eintrag.php?id=120</link>
<description><![CDATA[Momentan bieten die Geschehnisse an der Rütli-Schule den <a href="http://fuckup.twoday.net/stories/1791843/" target="_blank">rechten Scharfmachern die Bühne für ihre Parolen</a>.* Nachdem sich Jahrelang in die Tasche gelogen wurde, Deutschland sei völkisch zu definieren und in diesem Sinne Fremde lebten hier unter &quot;Duldung&quot; und damit nur auf absehbare Zeit bis sie wieder heimgeschickt werden, versucht man nun panisch Jahrzehnte ausgelassener Integrationspolitik nachzuholen.  Und droht dabei <a href="http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,409905,00.html" target="_blank">die zweite deutsche Einheit zuverspielen</a>, wie der Spiegel befürchtet. Um in der Praxis die Lufthoheit überm Stammtisch zugewinnen und den Migranten unter Garantie die Integration zu verbauen braucht man sich nur an  die <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/344/73271/" target="_blank">10 Regeln der Desintegration</a> hängen, die Heribert Prantl in der SZ aufgestellt hat. <a href="http://kuechenkabinett.org/archives/2006/04/05/zehn_einfache_r.html" target="_blank">(via Küchenkabinett)</a><br /><br />Sehr schön dazu die heutige Karikatur in der SZ, welche die  Bedeutung der ständigen Forderung von Unions-Kadern verdeutlicht: &quot;Integration ist keine Einbahnstraße.&quot;</span></p><p><img src="http://data.blogg.de/10794/images/SZ-Kari.jpg" /></p> <br /><br /> <p>Dies hat mich inspiriert die integrativen Leistungen des Deutschen aufs Korn zunehmen. (Auch wenn ich euch nicht meine bescheidenen Künste vorenthalten wollte, wird dies wohl meine erste und letzte Karikatur bleiben):</span></p><p></p><p><img src="http://data.blogg.de/10794/images/Kari_eigen.JPG" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Das es auch schlauer geht zeigt überraschenderweise ein Unions-Politiker Armin Laschet. Der Integrations-Minister von NRW sagt unter anderen: <a href="http://blog.nrwspd.de/archives/001469.php" target="_blank">&quot;Kriminelle kann  man abschieben, aber hier handelt es sich um sozial desorientierte Jugendliche. Sie sind an den Problemen am wenigsten Schuld.&quot;</a> Vielleicht dringen diese Sätze ja auch bis ins Gehirn seiner zündelnden Unions-Kollegen, denen wie so häufig wenn Probleme komplex sind, nicht mehr als Abschieben, zu Kursen zwingen und sonstiges aus dem Law&amp;Order-Massnahmenkatalog zur Vermeidung vernünftiger Lösungen einfällt. Aber es ist auch zu schön dem deutschen Wähler zuzeigen, dass man mit harter Hand gegen die fremden Eindringlinge vorgeht. Auf welchem Resonanzboden diese Debatten ausgetragen werden, lässt sich aus dem Inhalt des <a href="http://www.cdulsa.de/landtagswahl/daten/Langfassung_endgueltig.pdf" target="_blank">Wahlprogramms der sachsen-anhältischen CDU</a> erschließen. In einem Land mit den höchsten Anteil ein stetig wachsender rechtsradikaler Kriminalität und so gut wie keinen Muslimen, verliert die Union nur einen Satz über die  Rechte Gewalt, zudem in einem Topf mit dem linken Extremismus geworfen. Der Bekämpfung des islamischen Terrorismus dagegen widmet man ein ganzes Kapitel und rühmt sich der Erfolge. Zur Integration von &quot;jugendlichen Ausländern&quot; werden knapp &quot;geeignete Maßnahmen&quot; angeführt.<br /><br />Was allerdings andererseits auch auffällt und mich betrübt ist, dass Schweigen der Sozialdemokratie. Sucht man nach ausführlicheren Stellungnahmen findet man nicht viel. Sicherlich ist es nicht verlockend an in eine Debatte einzusteigen,  die durch den &quot;<a href="http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/06.04.2006/2456404.asp" target="_blank">Verbalradikalismus-Wettbewerb der Union</a>&quot; geprägt ist. Aber die SPD kann denen doch nicht die Debattenhoheit überlassen! Sicherlich man wusste schon vor zwanzig Jahren, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist und wir die Menschen integrieren müssen. Ja, da können wir der Union was unter die Nase reiben. Und in der Tat hat rot-grün nach 16 Jahren des bewußten ignorieren des Problems unter Kohl mit der aktiven Integrationspolitik begonnen, die schon vor zwanzig Jahren hätte anlaufen müssen. Und sicherlich ist da vieles aus den Vorstellungen bereits in die Gesetzgebungen der letzten Jahre eingeflossen und brauchen halt Zeit damit sich soziokulturelle Gegebenheiten ändern, weil sich die Menschen und ihre Beziehungen ändern müssen. Die Hysterie der Union ist natürlich vollkommen überflüssig, angesichts eines Problems, dass in fünfzig Jahren aufgebaut wurde. Und es ist auch nicht Multi-Kulti was dort gescheitert ist, sondern das Gegenteil, das separieren von Bevölkerungsteilen nach ethnischer Herkunft. Die Abgrenzung zwischen dem deutschen Mittel- und Besserverdiener und dem Gastarbeiter im Niedriglohn ohne Aufstiegschancen. Aber haben wir nicht mehr zubieten, als zu bekunden das und warum die Unions-Populismen falsch sind? Sind unsere Gestaltungsansichten in diesem Bereich bereits vollständig umgesetzt? Sind keine weiteren Maßnahmen zur Integration mehr nötig? Oder sind wir uns nur noch nicht einig welche es sein sollen?<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />*Sehr schön finde ich im übrigen die Hervorhebung Hackmecks  in dem Baring Interview, in dem Deutschlands klügster Kopf sich aus Versehen selbst und seiner ethnischen Gruppe, den Deutschen, eine erhöhte Gewaltbereitschaft als irgendwie innewohnend attestiert.</p>]]></description>
<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 13:49:54 +0200</pubDate>
<dc:creator>bazinho</dc:creator>
<trackback:ping>http://bazblog.blogg.de/trackback.php?id=120</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/integration">integration</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/deuschland">deuschland</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/auslaender">auslaender</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/populismus">populismus</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/rechte_scharfmacher">rechte_scharfmacher</category>
</item>
<item>
<title>Männerquote?</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/eintrag.php?id=119</link>
<description><![CDATA[<p>Nun von der Frauenquote hat man ja schon so einiges gehört. Um diese Besetzungshürde kann auf diversen Parteiveranstaltungen und vor allem beim gemütlichen Teil im Anschluss daran des Häufigeren Diskussionen darüber verfolgen, ob sie denn noch sinnvoll sein. War sie früher im Zuge der Emanzipation sicherlich äußerst sinnvoll, stellt sie doch einige Partei-Gliederungen vor ziemliche Schwierigkeiten der Quote zu entsprechen.</p><p /><p>Nicht allzu neu ist dabei das Klagen unterlegener männlicher Kandidaten, nicht aufgrund fachlicher oder sonst wie qualifizierender Eigenschaften sondern schlicht aufgrund dieser Quote blockiert zu sein. Manch einer versteigt sich gar zu tiefgreifenden Thesen, wonach diese &quot;systematische&quot; Aufhebung der Qualität als Kriterium für einen Teil der Ämter und Mandate dazu führe, dass dies die Qualität der Entscheidungen der gesamten Partei gefährde.</p><p /><p>Auf dem Landesparteitag jedoch liegt der Fall anders. In einer Kampfabstimmung um die <a href="http://blog.nrwspd.de/archives/001466.php/" target="_blank">vier stellvertretenden Vorsitze setzten sich drei Frauen durch</a>. <a href="http://www.pottblog.de/2006/04/01/lpt-bestes-ergebnis-aber-was-ist-mit-der-quote/" target="_blank">Der Pottblog stellt daher die Frage wie es um die Männerquote steht</a>. Da ich davon ausgehe, dass die übrigen SPD'ler wie ich selbst jeglichen Machismo ablehnen und Gleichberechtigung tief in der sozialdemokratischen Kultur verankert ist, könnte man meiner Meinung auf Quotierungen jeder Art verzichten.</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 01 Apr 2006 16:07:15 +0200</pubDate>
<dc:creator>bazinho</dc:creator>
<trackback:ping>http://bazblog.blogg.de/trackback.php?id=119</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/spd">spd</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/landesparteitag">landesparteitag</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/nrw">nrw</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/maennerquote">maennerquote</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/frauenquote">frauenquote</category>
</item>
<item>
<title>Mein Landesparteitag</title>
<link>http://bazblog.blogg.de/eintrag.php?id=118</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Auch auf einem NRWSPD Landesparteitag regiert König Fußball die Welt. Und wenn die echte Borussia und die Schwarz-Gelben am gleichen Tag aufeinander treffen, an dem sich Sozialdemokraten aus NRW zu einem Parteitag zusammenfinden, dann bleibt das Austauschen lokalpatriotischer Fußball-Zu- und Abneigungen nicht aus. Und somit werde ich um 17.15 ein Bierchen auf Kosten vom <a href="http://www.pottblog.de/">Jens vom Pottblog</a> genießen. </p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt" /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Etwas schwierig ist es dabei, in der  Pressezine nicht laut aufzuschrein, wenn Nando Rafael in der 6. Spielminute das 1:0 in die Maschen ballert.</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 01 Apr 2006 15:40:36 +0200</pubDate>
<dc:creator>bazinho</dc:creator>
<trackback:ping>http://bazblog.blogg.de/trackback.php?id=118</trackback:ping>
</item>
</channel>
</rss>
